Ein Begriff, viele Instrumente...

 

   

Das Wort Percussion und die Aufgaben eines Percussionisten sind vielleicht nicht jedem geläufig und deshalb möchte ich dieser Thematik ein paar Sätze widmen.
 

Percussion, kommt von der lateinischen Bezeichnung "Schlagen" und ist

ist ein Überbegriff für alle Schlaginstrumente, egal ob man sie nun mit den Händen oder mit Stöcken spielt. 


Schlaginstrumente sind aufgrund ihrer urtümlichen Form, stark

an ihre Region und der dort lebenden Bevölkerung, mit ihrer kulturellen und religiösen Feste gebunden.
 

In der modernen, populären Musik, werden die Percussion-Instrumente unabhängig von ihrer Herkunft oder kulturellen Bedeutung miteinander kombiniert.
 

Zunächst übernahm diese Aufgabe der Schlagzeuger.

Erst seit ungefähr 30 Jahren gibt es eine Aufteilung in

Drums und Percussion. 

 

 

Genauso wie der Drummer im Laufe der Zeit ein Profil bekam, wurden Spezialisierungen in dem Bereich der Percussion verlangt. Die unermessliche Anzahl an Instrumenten – mit teilweise hochspezialisierter Technik – verlangte, dass sich auch da der Musiker auf einige von ihnen beschränkte.
 

Meistens hängt die Auswahl vom musikalischen Kontext und den Vorstellungen und Vorlieben des Percussionisten ab.


In den Pop-, Funk-, Rock,- oder Fusion Bands etablierte sich eine Ausrüstung, die einen Set Congas (min. zwei), Bongos, Timbales, Shimes, Splashbecken, Triangel, Woodblocks, verschiedene Cowbells, Guiro, diverse Shaker und Tamburin, Gehänge von Fruchtschalenkörper, ein Paar Claves und einen Vibraslap umfasst.


Dieses Set wird immer wieder ergänzt, was nicht unwesentlich mit der Vielfalt, der auf dem Mark erhältlichen Instrumente zusammenhängt, die unbegrenzt scheint und ständig neue Perspektiven eröffnet.


Betrachtet man die Grundausstattung, so wird deutlich, dass der lateinamerikanische Anteil sehr stark vertreten ist. Dazu kommt, dass jedes einzelne der genannten lateinamerikanischen Instrumente ein umfangreiches Studium verlangt, da ihre technischen Anforderungen über das rechtzeitige und sensible Anschlagen etwa einer Triangel hinausgehen.


Congas, Bongos und Timbales sind kubanischen Ursprungs, folglich müssen diese Instrumente anhand kubanischer Technik und der von ihnen gespielten Rhythmen studiert werden, ganz gleich ob man später die erlernten Fertigkeiten vergisst, modifiziert oder ausbaut oder aber das Originalmaterial verwendet.

Darüber hinaus bieten die ursprünglichen Rhythmen eine Inspiration für kreative Arbeit.

Ein Percussionist hat unterschiedliche Aufgaben, je nachdem in welcher Besetzung die Band ist - handelt es sich um eine reine Percussion Gruppe oder einer Band mit unterschiedlichen Instrumenten, wie Bass und Keyboard, ist noch ein Schlagzeuger vorhanden oder übernimmt der Percussionist den Tragenden Part.

Wenn bereits ein Schlagzeuger in der Bandkonstellation vorhanden ist, übernimmt er das Spielen des Grundrhythmus. Der Percussionist kann dann rhythmisch unterstützen, verstärkend oder polyrhythmisch ergänzend arbeiten. Er kann gemeinsam mit dem Schlagzeug und mit anderen Instrumenten der Rhythmusgruppe - wie dem Bass - den tragenden Groove ausmachen.

Neben dieser grundlegenden Funktion können der Percussionist und natürlich auch der Schlagzeuger Verzierungen einbauen, Betonungen einsetzen und dadurch Abwechslung in das Geschehen bringen. Dies geschieht durch Fills und Wirbel – der Gipfel der Verzierung und Betonung ist das Solo.

 

 

 




 

 

 

 

 

 

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